44. Das sühnende Blut

„Mögen wir am Ufer des Ozeans stehen, in den unsere Sünden geworfen wurden, und sehen, wie sie in die Tiefe sinken, außer Sichtweite und das Meer friedlich über ihnen ruhend mit dem Sonnenschein sich darauf spiegelnd – der Sonnenschein deiner Liebe und deiner Gunst.”

Für euch nun, die ihr glaubt, ist er kostbar.

1.Petr 2,7 

Lasst es mich zum Lobe der Herrlichkeit der göttlichen Gnade und unendlichen Barmherzigkeit festhalten, dass es mir seit vielen Jahren, ja seit so vielen, wie ich mich erinnern kann, seit meiner ersten Entdeckung des Weges des Sünders zu Gott durch Christus, nie erlaubt war, meinen Weg zum Gnadenstuhl für einen einzigen Tag zu verlieren. Ich habe nicht immer strahlenden Sonnenschein gehabt, aber ich habe jeden Tag Sonnenlicht und nicht Dunkelheit in meiner Seele gehabt. Was soll ich dem Herrn bloß darbringen?

28. September 1879

Das Blut, das alle Schuld wegnimmt, der Gehorsam, der mich mit Verdiensten überdeckt – Oh, wie kostbar!

30. November 1890

„Christus gebrauchte den Sturm auf dem See von Galiläa, um aufzuzeigen, wie ein einziges Wort von Ihm ihn stillen konnte. Er gebrauchte ein aufgewühltes Gewissen, um aufzuzeigen, wie sein sühnendes Blut es beruhigen und stillen konnte. Und er gebrauchte einen großen und schuldigen Sünder, um die Macht des Sühneopfers und den Reichtum seiner Gnade aufzuzeigen.”

„Was wir von Christus gesehen und erkannt haben, schenkt uns Gemeinschaft mit ihm, und nicht was wir über unsere eigenen Schwächen entdeckt haben.”

„Vor nichts fürchtet sich der Teufel so sehr wie vor dem Blut Jesu Christi, des Sohnes Gottes.”

„Am Dornenbusch wurde es Mose verwehrt, sich Gott zu nähern, aber danach auf dem Berg ging Mose schnurstracks hinauf in die Gegenwart Gottes. Was war der Unterschied? Am Busch gab es kein Opfer.”

„Am Meeresufer sind wir ständig in Hörweite des Meeres. Manchmal hören wir das Tosen der Wellen laut und deutlich, manchmal ist es still und leise. So hört auch der Gläubige ständig die Stimme des sühnenden Blutes. Manchmal hört er sie laut und deutlich, manchmal nicht so klar, aber immer da.”

„‚Das nimm für mich und für dich’* – das ganze Evangelium ist da, ‚für mich und für dich’.”

„In der Freude, angenommen worden zu sein, rief Jesaja: ‚Herr, hier bin ich, sende mich mit jeglicher Botschaft.’ Wenn es irgendeine Pflicht gibt, vor der du zurückschrickst, komm und lege deine Hand auf das Opfer, und du wirst Kraft für sie bekommen.”

„Angenommen, dass ich, ein Sünder, die goldene Straße entlang gehe und an einem Engel nach dem anderen vorbeikomme, und ich höre sie sagen, während ich so durch ihre Reihen gehe: ‚Ein Sünder! Ein Sünder rot wie Scharlach!’ Sollten meine Füße dann wanken? Sollte mein Auge trübe werden? Nein, denn ich kann zu ihnen sagen: ‚Ja, ein Sünder, ein Sünder rot wie Scharlach, aber ein Sünder, der von einem Erlöser nahe gebracht wurde, der selbst einst verlassen wurde; und nun ein Sünder, der durch das Blut Christi Freimütigkeit zum Eintritt in das Heiligtum hat (vgl. Heb 10,19).”


* Wahrscheinlich Anspielung auf Mt 17,27

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