Was ist falsch mit der Heiligung?

Hast du dich das schon mal gefragt?
Oder hast du dich schon mal gefragt warum die Heiligung bei dir nicht funktioniert?
Zu Beginn meines Glaubenslebens las ich „Major Ian Thomas – Christus in euch die Hoffnung der Herrlichkeit“ und Charles Price – So funktioniert dein Leben im Glauben.
Aber weißt du was ich merkte?
Es funktionierte nicht. Ja, es frustrierte mich zu Tode. Ich war so richtig verzweifelt.
Bis ich nach langen Jahren durch selbständiges Bibelstudium dahinter kam, dass etwas mit dieser Theologie nicht stimmte.
Vielleicht geht es dir ähnlich?
Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten.
Entweder, du weißt noch nicht, wie Heiligung funktioniert, dann musst du die Basics des christlichen Lebens erst lernen.
Am besten fängst du mit einem intensiven Studium des Römerbriefes an mit einem Fokus auf Kapitel 6-8.
Ein gutes Buch wäre zum Beispiel Jerry Bridges – Streben nach Heiligung.
Bücher die eine fehlerhafte Theologie beinhalten und die du nicht kaufen solltest wären:

  • Major Ian Thomas – Christus in euch
  • Watchman Nees Schriften über Heiligung
  • Andrew Murrays Schriften
  • und andere

Du bist dir nicht sicher ob du so ein Buch in Händen hältst?
Hier ein paar Fragen die dir helfen es zu erkennen:
Redet der Autor von einer zweiten Stufe der Erfahrung?

  • War sein Leben (nach seiner Bekehrung) bisher dürr und trocken bis er zu einem Punkt in seinem Leben gelangte wo etwas lebensveränderndes passierte?
  • Eine besondere Erkenntnis, eine besondere Kraftmitteilung?
  • Redet der Autor von „fleischlichen Christen“ die vielleicht in der Wüste wandern und „geistlichen Christen“, die das Leben in „Fülle“ haben?

Wenn das die Hauptbetonung des Buches ist, so kann es gut sein, dass du ein „Keswick“-Buch in Händen hältst.

Nun, was ist denn so verkehrt an dieser Lehre von der Heiligung?
Heiligung ist in der Schrift ein „sowohl, als auch“, „kein entweder, oder“.
Nun merke auf hier. Diese Unterscheidung ist fundamental wichtig.
Heiligung ist in der Schrift ein „sowohl, als auch“, „kein entweder, oder“.

Die Heiligungstheologie der Keswickbewegung sagt dir:


Entweder du tust es oder Christus tut es.
Fleisch  Geist

„Entweder du tust es, oder Christus tut es“
Darunter wird das Wandeln im Fleisch oder Geist verstanden.

Man liest dann Slogans wie: „Stop trying to live for Jesus, let Him live through you!“ „Hör auf für Jesus zu leben, lass ihn durch dich leben!“
Klingt sehr viel versprechend. Auch für mich war es das. Das Problem ist nur, es stimmt nicht ganz. Und in manchen Fällen kann es verheerende Folgen haben.

Das Problem
Dieses vereinfachte „entweder – oder-Modell“, führt dazu, dass viele nur noch passiv warten bis Gott in ihnen eine Veränderung wirkt, bevor sie selbst aktiv werden.
Diese Passivität lähmt!

Doch die Bibel spricht von einem „sowohl – als auch“ der Heiligung.
Das heißt: Christus hat alles vollbracht und er gibt dir die Kraft nun anders zu leben.
Darum kannst du jetzt ein heiliges Leben leben.
Also tu es. Also lebe es.
Wie macht man das? Man setzt sein Vertrauen auf diese Glaubenswahrheit und handelt dann gemäß diesem Glauben.
Dieses Prinzip des Glaubens ist der Weg zur praktischen Heiligung. Entweder du glaubst, dass die Sünde dich noch in der Hand hält, oder du glaubst dass du in Christus frei bist und handelst entsprechend anders.

Die Schrift sagt: „Wandelt nicht im Fleisch, sondern im Geist“
Ich möchte es noch einmal unmissverständlich herausstreichen.
Die Schrift sagt: „Wandelt nicht im Fleisch, sondern wandelt im Geist!“
Was heißt „wandeln“? Mit Wandel ist mein „Lebenswandel“ gemeint. So wie ich mein Leben führe. Also alles was ich tagtäglich tue.

Die Schrift sagt nicht: „Entweder du, oder Christus handelt!“
Die Schrift sagt: „entweder du lebst nach deiner alten Natur, oder nach deiner Neuen!
Die Schrift sagt: „Christus gibt dir die Fähigkeit und die Kraft zum handeln. Du hattest diese Fähigkeit zuvor nicht. Jetzt, durch den Geist hast du die Möglichkeit. Also handle du danach.“
Warum hattest du diese Fähigkeit nicht? Weil du „im Fleisch“ warst. Nun bist du „im Geist“, dadurch hast du die Fähigkeit von Gott, jetzt anders zu leben.

Es ist kein „entweder – oder“, es ist ein „sowohl – als auch“! Siehst du den feinen aber wichtigen Unterschied?

Das Gute
Zuguterletzt muss bemerkt werden, dass Ian Thomas und Watchman Nees Schriften hilfreich sein können, wenn man um diesen wichtigen Punkt weiß. Gerade Watchman Nee hat viel gutes geschrieben. Es ist deshalb nicht alles zu verwerfen.
Die Keswick Theologie formuliert nur ein wichtiges Prinzip zu einfach und grob, so dass Missverständnisse entstehen können. Missverständnisse die in manchen Fällen grobe Auswirkungen auf unser geistliches Leben haben.
Was die Keswick-Heiligungstheologen unter „es selbst tun, oder es Christus tun lassen“ eigentlich meinen, ist das Prinzip des Glaubens.
Was heißt das? Es ist nichts anderes, als seinen Glauben, sein Vertrauen auf Christus zu setzen.
Zu wissen, dass ich aus mir heraus nicht heilig leben kann, aber auf Christi Befähigung und Kraft im Glauben zu vertrauen und dann zu tun was richtig ist.
Das Missverständnis entsteht durch die zu breit gebrauchten Begriffe von „Fleisch“ und „Geist“, „ich“ und „Jesus“.
Was Ian Thomas erkannte war, dass er in Christus schon alles hatte und von da an lebte er auch in dieser Zuversicht. – Und das ist völlig richtig!
Eine Zuversicht in der wir auch leben sollen.
Also, obwohl die Begrifflichkeit falsch gewählt wurde und in vielen Fällen zu einer frustrierenden Passivität führen kann, hat Thomas etwas wichtiges erkannt.
Christus hat alles für uns vollbracht und darum können wir ein geheiligtes Leben leben.
Eine Erkenntnis die nicht zur Passivität, sondern zur aktiven Hingabe führen soll.

Wer mehr über die Nuancen der Keswick-Heiligungstheologie wissen möchte sei hier auf diesen Artikel verwiesen.

9 Responses

  1. Tamara sagt:

    Lieber Flo, danke für diesen Artikel! Auch ich hatte lange mit diesem Problem zu kämpfen, bis mir eine liebe ältere und sehr pragmatische Schwester meine falsche Theologie aufgezeigt hat. Ich habe einerseits meine meist hausgemachten Probleme vergeistlicht („Anfechtungen“ klingt doch besser als dummes und unreifes Fehlverhalten) und mich andererseits religiös abgemüht, weil ich es schaffen wollte, nichts aus eigener Kraft zu machen…! Du kannst dir wohl vorstellen, dass es für mich nicht angenehm war, darauf hingewiesen zu werden, aber jetzt bin ich dieser Schwester unendlich dankbar!

    Hier habe ich drei Bibelstellen, die ich im Zusammenhang mit diesem Thema sehr wertvoll finde:

    2 Petrus 1:3-11
    Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine eigene Herrlichkeit und Tugend,
    durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet, die ihr dem Verderben, das durch die Begierde in der Welt ist, entflohen seid:
    Eben deshalb wendet aber auch allen Fleiß auf und reicht in eurem Glauben die Tugend dar, in der Tugend aber die Erkenntnis,
    in der Erkenntnis aber die Enthaltsamkeit, in der Enthaltsamkeit aber das Ausharren, in dem Ausharren aber die Gottseligkeit,
    in der Gottseligkeit aber die Bruderliebe, in der Bruderliebe aber die Liebe!
    Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen, lassen sie euch im Hinblick auf die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus nicht träge und nicht fruchtleer sein.
    Denn bei wem diese Dinge nicht vorhanden sind, der ist blind, kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen.
    Darum, Brüder, befleißigt euch umso mehr, eure Berufung und Erwählung festzumachen! Denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals straucheln.
    Denn so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Retters Jesus Christus.

    Und zur Passivität: Sie ist wirklich äußerst gefährlich, denn vor bestimmten Sünden ist Flucht geboten! – 1 Kor 6:18 und 10:14

    Liebe Segensgrüße!

    • FW sagt:

      Liebe Tamara.

      Vielen Dank für deine netten Worte und deinen guten Beitrag.
      Ich glaube, das ist eine sehr gute Ergänzung zum Blogartikel.
      Danke dass du deine eigene Erfahrung uns mitteilst.
      Ich kann das gut nachempfinden. Auch mir ging es ähnlich.

  2. Jared sagt:

    Wirklich wichtiges Thema!
    Ich will dazu auch noch einige Zeilen schreiben.
    Heiligung geschieht allein aus Gottes Werk und Wirken heraus. Es muss die Wiedergeburt, durch Wasser und Geist im Menschen geschehen, ansonsten ist er nicht zu wirklich fruchtbringender Heiligung fähig. Ich spreche da ebenfalls aus Erfahrung. Lange Zeit versuchte ich ein geheiligtes Leben zu leben und war nie an den Punkt gekommen, zu erkennen, dass ich ein Feind Gottes bin und einen Erretter brauche. Ich ging zwar in die Gemeinde, engagierte mich und war wie ein „Vorzeigechrist“. Doch innen, im Geheimen sah es grauenvoll aus, ich bin von etlichen Süchten einfach nicht frei gekommen und ich versuchte es immer weiter. Ich hatte ein recht gutes Bibelwissen, ich ließ für mich beten, betete selbst und so weiter. Doch an einem Abend im stillen Kämmerlein, da kam Gottes Geist über mich und offenbarte mir mein Wesen. Dass ich durch mein Leben gegen Gott und gegen das Kreuz, das Erlösungswerk Christi lebte und kämpfte, wurde mir offenbart. Ich versuchte heilig zu leben, schaffte es auch in bestimmten Bereichen, doch wirklich frei von der Sklaverei meines Fleisches wurde ich nie und ich hielt an dieser fleischlichen „Heiligung“ fest.
    Bis ich wusste, dass ich, egal was ich tue, was ich getan habe und noch tun werde, ich muss so in die Hölle fahren. Dieses Wissen warf mich auf die Knie und ich ließ alles los, was ich in den Händen festzuhalten versuchte und flehte Gott um Gnade und Erbarmen an. Solange bis er mich fand und mir seinen Geist, den Geist der Kindschaft gab, der in mir das Heil, allein durch Jesus Christus, bezeugte. Ich zweifelte nicht mehr an meiner Errettung, da der lebendige Gott mir Gewissheit gab und immer gibt, sollte nur ein Fünkchen von Zweifel entstehen.
    Daraus entwickelte sich dann Heiligung. Nach diesem Tag meiner ganzen Übergabe, wurde ich frei von mehreren Süchten, die ich hier nicht wörtlich nennen will, und wurde zum ersten Mal wirklich richtig zu Gott und seinem Wort gezogen, was mir eine gewisse Orthodoxie mit mir selbst in Bezug auf die heilige Schrift gab. Danke für diesen Eintrag, über so etwas muss wieder gepredigt werden, dass Menschen die schlafen und träumen, dass sie wach wären, wirklich richtig aufgeweckt werden, indem sie die Stimme des Hirten hören! Möge Gott sich erbarmen und sein Werk in uns vollenden!
    Johannes 5,25: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, dass die Stunde kommt und jetzt da ist, wo die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden, und die sie gehört haben, werden leben.“
    Gutes Video zum Thema: Hoffnungslos ohne Christus (englisch): https://www.youtube.com/watch?v=x1GgGyV8ZQc
    Gott befohlen,
    Jared

    • FW sagt:

      Danke lieber Jared für deinen Beitrag.
      Ja, es ist absolut wichtig darauf hinzuweisen, dass durch die lasche Evangeliumsverkündigung in unserer Zeit recht viele Menschen sich in einer falschen Sicherheit wiegen.
      Es ist wichtig Gott richtig zu erkennen!
      Gleichzeitig ist es auch wichtig aus dieser Sache nicht eine erneute Zwei-Stufen-Lehre zu machen. Ich bin mir sicher das war nicht deine Absicht.
      Es besteht jedoch die Gefahr (und darauf möchten wir vor allem unsere Leser hinweisen), dass durch diese erneute Betonung von echter Buße viele die bereits bekehrt sind durch ein vermehrtes „Schauen auf sich selbst“ verunsichert werden. Damit wäre doppelter Schaden angerichtet.

      Es ist also beides wichtig! Auf falsche Bekehrungen hinzuweisen und auch denen Trost zu geben die schwach in ihrem echten Glauben sind.
      Der Hebräerbrief ist hier ein gutes Vorbild.
      Immer wenn er auf Schärfste warnt und ermahnt stellt er einem Christus als den Helfer vor Augen. Als einen der in Schwachheit und Not am besten helfen kann.
      Darum, lasst uns auf Christus schauen in beiden Fällen (Hebr 12)

      Liebe Grüße
      FW

  3. turo volken sagt:

    bei dem heiligungbestreben können (sollen) wir durchaus belohnungsorientiert der versuchung widerstehen im wissen dass der gehorsam Gott gegenüber viel süssere frucht bringt als die sünde es je sein kann. belohnungsorientierung??? Moses tat es (Hebr 11.26) und sogar Jesus himself tat dies (Hebr. 12.2b)

  4. turo volken sagt:

    vergebung der sündenSCHULD ist heilsentscheidend. die heiligung ist das vollkommene überwinden der sündenMACHT und das ist nicht heilsentscheidend. heiligung bestimmt deine belohnung am preisgericht.

    • FW sagt:

      Lieber Turo.
      Deine Ausführungen verstehe ich, ich finde sie greifen aber etwas zu kurz.
      Wir müssen immer mitdenken dass die Bibel manche Themen von verschiedenen Winkeln betrachtet. Je nach Winkel sind also ihre Aussagen anders.
      Deswegen würde ich sagen: Ja, Vergbung der Sündenschuld ist heilsentscheidend.
      Heiligung ist ein Prozess. Wer diesen Prozess in seinem Leben nicht zeigt ist nicht gerettet. Ist Heiligung also Heilsentscheidend?
      In einem gewissen Maße ja.
      Wie?
      Echter Glaube führt zur Vergebung.
      Echter Glaube führt aber auch zur Heiligung.
      Ist keine Heiligung vorhanden kann der Glaube nicht echt sein.
      Er ist oberflächlich, er ist nicht ernst. Jemand der sich nicht heiligt kann nicht gerettet sein.
      Das macht Jesus in Mt5-7 völlig klar. Das Lebenshaus das hält ist das das nach Jesu Worten lebt.
      Heiligung ist also in einem gewissen Sinne heilsentscheidend.
      Nun, würde ich das Evangelium so verkündigen? „Glaube an den Herrn Jesus und du wirst gerettet werden und heilige dich sonst wirst du nicht gerettet?“
      Nein! Das Evangelium ist einfach. Es fordert Glaube von uns. So simpel. Doch wann ist dieser Glaube echt? Wenn er Früchte zeigt (Siehe Sämannsgleichnis)
      Ich würde zu jemandem sagen der Jahre lang ein Leben in Ungehorsam gegenüber Gott lebt, durch sein Leben zeigt dass er Gott nicht liebt, dass er aller Wahrscheinlichkeit gar kein Kind Gottes ist.

      Wir sehen also die Bibel nähert sich dem Thema Glaube /Rechtfertigung /echter Glaube /Heiligung von mehreren Winkeln. Und es wäre zu einfach, mit einem zu breiten Pinsel gestrichen, wenn ich das so sagen würde wie du oben geschrieben hast.
      Denn wie würdest du bspw. auf „Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird; (Heb. 12:14 ELB6)“ antworten?

      vergebung der sündenSCHULD ist heilsentscheidend. die heiligung ist das vollkommene überwinden der sündenMACHT und das ist nicht heilsentscheidend.“ ?
      Das wäre mir zu flach.

      Wir müssen immer achtsam sein die Schrift in ihrer ganzen Fülle zu würdigen.
      Oft kommen Missverständnisse hervor wenn wir den Betrachtungswinkel des Textes nicht beachten.
      Was will der Autor kommunizieren? Redet er von Rechtfertigung? Redet er von der Natur echten Glaubens? Redet der von der Natur echter Nachfolge?

  5. turo volken sagt:

    lieber FW… Hebr.12.14 „…ohne die heiligung den Herrn nicht sehen…“ sein reich ist ein königreich. als solches hat eben nicht jeder das recht in seines thronsal zu kommen und mit ihm zu sprechen. also werden nur die der heiligung nachjagen das recht bekommen in den thronsaal zu kommen und den Herrn zu sehen. lieber FW… du schreibst dass die heiligung heilsentscheidend sei. das glauben die katholilen auch aber dem ist nicht so. heilsentscheidend ist das sündenbekenntnis und die taufe. so wird man gerettet, so wird man in das reich Jesu hineingeboren, so wird man ein säugling im reich Jesu mit dem recht ein kind Gottes zu werden. der säugling ist gerettet durch sündenbekenntnis. aber eben … da ist noch kein recht Jesus persönlich zu begegnen. in einem königreich gibt es ja auch gärtner, köche, sekretäre, minister usw. nicht alle haben das recht in den thronsaal zu gelangen, das heisst nicht jeder wird den Herrn sehen. aber alle sind bürger des königreiches. der in einer einfachen kate wohnende fischer ist auch bürger dieses reiches aber weil er die heiligung nicht wirklich ernst betrieben hat wohnt er eben nicht in Jerusalem. heiligung ist das bauen mit edelsteinen, gold und silber. das heisst im leben danach streben der mensch zu werden den Gott sich gedacht hat als Gott ihn geschaffen hat. das ist die vollkommene wiederherstellung der persönlichkeit in eine unschuld und arglosigkeit, in eine liebe zu Gott und den mitmenschen wie es vor dem sündenfall standart war. das ist nicht heilentscheidend denn wenn die verwandlung in diese persönlichkeit heilsentscheidend wäre wüsste ich nie wann ich genug getan habe um gerettet zu sein. das ist gesetzlich. hier fehlt die gnade. lieber F W… ich hoffe dir damit gedient zu haben.

    • FW sagt:

      Lieber Turo.
      Das ist falsch, grundlegend falsch. Das ist simpel nicht schriftgemäß.
      Du würdest doch nicht den Herrn Jesus als gesetzlich bezeichnen wenn er sagt: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. (Matt. 7:21 ELB6)“, oder?
      Gesetzlich ist es wenn man dem Wort Gottes etwas hinzudichtet das es nicht fordert.
      Wenn man jedoch danach lebt was das Wort sagt, dann ist das Gehorsam.
      Es gibt keine ewige Errettung ohne Gehorsam. Wer nicht gehorsam ist dessen Glaube ist nicht echt.
      Glaube ohne Werke ist tot. Dh. ein Glaube der als Folge keine Werke zeigt ist kein echter Glaube.
      Das NT ist hier sowohl in den Evangelien als auch in allen Lehrbriefen sonnenklar.
      Ich empfehle dir von John MacArthur folgende Bücher: „Sklave Christi“ und „Lampen ohne Öl„, dort behandelt er diese Themen ausführlich.

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