Die beste Geschichte der Welt – Licht in unsere Finsternis

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Das Evangelium ist die beste Geschichte der Welt. Sie hat alles was man sich nur wünschen kann Engel und Dämonen, Sterndeuter, Könige, Hirten, Schafe, Wunder, ein Liebespaar, Drama, Tragödie und Komödie, Krieg, Tod, Leben, Mut, Heldentum, Angst, Hoffnung, Überraschungen, Spannung und vor allem Freude. Und das Beste ist: Es ist die wahre Geschichte.

Lk 1,26 Und im sechsten Monat ward der Engel Gabriel gesandt von Gott in eine Stadt in Galiläa, die heißt Nazareth,27 zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Manne mit Namen Joseph, vom Hause David: und die Jungfrau hieß Maria.28 Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Gegrüßet seist du, Begnadigte! Der Herr ist mit dir, du Gesegnete unter den Frauen!29 Da sie aber ihn sah, erschrak sie über seine Rede und gedachte: Welch ein Gruß ist das?30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! du hast Gnade bei Gott gefunden.31 Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen.32 Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben; 33 und er wird ein König sein über das Haus Jakob ewiglich, und seines Königreiches wird kein Ende sein.

Habt ihr euch schon einmal gefragt warum so viel Politik in der Weihnachtsgeschichte ist (Augustus, Quirinius, Herodes,…)? In unserem Text geht es um einen Thron, auf dem Jesus sitzen wird. Was ist das Problem? Dieser Thron ist besetzt. Jesus ist als König gekommen, er hat seine Herrschaft angetreten. Das ist ganz wichtig. Auch wenn er viel leiden musste und sogar, das Kreuz auf sich genommen hat ist er dann doch triumphierend auferstanden. Er hat den Fürst dieser Welt mit seinem Opfer gerichtet und hinaus geworfen (Joh 12,31 16,11). Aber soweit sind wir noch nicht. Bethlehem war der Eröffnungskampf im finalen Siegeszug Gottes, in diesem langen Krieg. Viele Jahrhunderte nachdem unser Vater Adam uns in Sünde und Finsternis gestürzt hat macht Gott seinen Eröffnungszug. Und was ist es, das Gott gegen die Gewalten der Finsternis, gegen böse Königreiche, gegen Soldaten und Armeen aufbietet? Ein Baby. Das ist einfach Gottes Humor. Er verwendet immer das Schwache und das unbedeutende um das „Starke“ zu beschämen (1 Kor 1,27). Und in der Weihnachtsgeschichte ist es auch nicht anders. Er schafft ein Baby am Anfang kaum 2/1000 mm groß und stellt es dem Teufel und allen seinen Scharen entgegen und sagt zu Ihnen „tut euer Schlimmstes um mich aufzuhalten“ und wir wissen, hatten sie nie eine Chance.

34 Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich von keinem Manne weiß? 35 Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. 36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und geht jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei.37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.

J.I. Packer sagt in seinem bekannten Buch „Gott Kennen“ einmal, dass das am schwierigsten zu glaubende Wunder die Inkarnation ist. Die Fleischwerdung Gottes stellt alle anderen unglaublich klingenden Wunder in den Schatten. Wenn du mit irgendeinem Teil der Bibel Probleme hast, dann komm hier her. Zu Weihnachten passiert das größte Wunder. wenn du das glauben kannst, dann ist auch der Rest kein Problem mehr. Warum? Gott wird Mensch. Der unveränderliche Gott, der von Ewigkeit her perfekt und gleich ist ohne Wandel und Veränderung nimmt eine menschlichte Natur an. Er ist deshalb nicht weniger Gott und hat sich als Gott auch nicht verändert, aber er hat eine menschliche Natur angenommen, die er noch nie zuvor hatte. Das ist etwas, wo unser kleiner klumpen Eiweiß, den wir Gehirn nennen, zu explodieren droht. Und wenn Gott das tun kann, warum sollte er dann nicht auch alles andere tun können, so wie er es gesagt hat und wie er es uns durch sein Wort mitgeteilt hat. In diesem Sinne frohe Weihnachten in Erinnerung an das große Wunder, das uns Licht brachte.

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