Jünger machen, aber wie?

„You can teach what you know.
You can lead where you yourself go.“

Man kann lehren, was man weiß und man kann andere hinführen wo man selbst hingeht. Lassen wir diese Zeilen ein wenig wirken.
Sie sind das Fundament der Nachfolge. Das Neue Testament schält ein Prinzip von profunder Gemeindegründung unmißverständlich heraus: Jünger machen. Ein Jünger ist ein Nachfolger. Nachzufolgen bedeutet den Herrn Jesus nachzuahmen und das zu tun was er sagt. Ja, ich würde sagen, das Neue Testament kennt nur dieses Prinzip des christlichen Lebens.

„You can teach what you know.
You can lead where you yourself go.“

Wo beginnt die Jüngerschaft? Bei mir. Von meinem Vorbild lernt ein Anderer. Ich denke vielleicht: „Was habe ich schon, das ich weitergeben kann?“ So dachte ich auch lange und es hinderte mich mich in Jüngerschaft zu investieren. Bis ein Bruder zu mir sagte:“Was du hast kannst du weitergeben.“ Das war für mich ein „Game changer“, etwas das alles veränderte. Ich denke vielleicht wenig zu haben, aber das Wenige das ich habe, das kann ich weitergeben.

Das Buch „Machet zu Jüngern“
In seinem Buch „Machet zu Jüngern“ spricht Walter A. Henrichen sich für eben genanntes Kernprinzip des neutestamentlichen Gemeindebaus aus. „Machet zu Jüngern – Wie man anderen hilft in der Jüngerschaft zu wachsen“. Also ein sehr praktisches Buch mit vielen richtungsweisenden Prinzipien. Henrichsen beginnt beim Grundlegenden: Der Frage nach Gott und den Kosten der Nachfolge. Alsdann behandelt er die Frage der Auswahl des richtigen Jüngers, denn nicht jeder ist geeignet sich in ihn zu investieren. Wenn einer gefunden ist der sich zum Nachfolger heranbilden lässt, geht es richtig los. In vier Kapiteln beschreibt Henrichsen wertvolle Prinzipien des stufenweisen Wachstums. Für jede „Phase“ gibt er eigene Handlungsschritte zur Hand um den Jünger vom Lernenden zum Lehrenden zu führen. Denn das Grundprinzip des Nachfolger-machens ist Multiplikation, Vermehrung.

„Was du von mir gehört hast […], das vertraue treuen Menschen an, die fähig sein werden, auch andere zu lehren.“ (2.Tim 2:2)

Wie Paulus es mit Timotheus machte, so sollten wir es auch tun. Timotheus war Paulus Reisebegleiter und lernte in der Praxis von ihm. Am Ende von Paulus Leben übergibt er Timotheus die Staffel. Er erteilt ihm den Auftrag das zu tun was er von ihm gelernt hat. Welch eine großartige und nachhaltige Art Gemeinde zu bauen. Das sollten wir auch tun. Möchten wir, dass unsere Gemeinden wachsen und stark werden, müssen wir diesem Prinzip folgen. Stellen Sie einmal die Rechnung an, was es bedeuten würde sich nur in zwei Personen pro Jahr zu investieren, die ihrerseits das Gelernte wieder 2 Personen weitergeben würden usw., wie würde das Wachstum aussehen? 2-> 4-8-16-32-64-128-256-512-1024… Ein expoentielle Wachstum. Was würde das wohl für die Weltmission bedeuten? Jünger anstatt lediglich „Bekehrte“ zu machen ist der Schlüssel zur Ausbreitung des Evangeliums. Wir sollten uns darin investieren.

Wo kann ich es kaufen?
Das Buch von Walter A. Henrichsen ist bei CLV erschienen. Dort ist es derzeit vergriffen, aber als PDF Download verfügbar.
Bei BAO gibt es das Buch neu und günstig.
Bei Amazon kann man es gebraucht noch günstiger erwerben.

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2 Responses

  1. Jemilian sagt:

    „Man kann lehren, was man weiß und man kann andere hinführen wo man selbst hingeht. Lassen wir diese Zeilen ein wenig wirken.“

    Die meisten selbsternannten Lehrer (welche glauben sie währen den berufenen Aposteln gleich) besitzen nicht den Heiligen Geist, sie lehren die Menschen falsch, dies ist das, was sie selbst glauben zu wissen. Viele dieser scheinbar evangelisierten Menschen leben gern nach diesen Irrlehren, weil sie ihr eigenes Leben nicht ernstlich ändern möchten. So führen diese Irrlehrer ihre Schüler genau dahin wo sie selbst hingehen, über den breiten Weg in Richtung der breiten Pforte. Es ist traurig, aber es ist nun leider so. Aus diesem Grund gibt es auch scheinbar hunderte Millionen von Christen auf der Erde, von welchen die meisten aber niemals eine Wiedergeburt erlebt haben können. (die Schrift spricht von einer kleinen Herde und von vielen Tausenden welche Gott lieben und seine Gebote halten). Und die, welche wirklich aus Liebe zu Gott seine Gebote halten, kann ich persönlich an 10 Fingern abzählen.

    Vor ca. 2000 Jahren warteten die Israeliten auf das erste Kommen ihres Messias und viele fanden durch die wenigen Apostel, welche unterwegs waren zum Glauben. Heute gibt es ein Unzahl von Möglichkeiten die Wahrheit zu finden, wobei nicht wir die Jünger machen, sondern Gott der Vater „macht“ diese indem er diese zu sich zieht.

    • Florian sagt:

      „Die meisten selbsternannten Lehrer (welche glauben sie währen den berufenen Aposteln gleich) besitzen nicht den Heiligen Geist, sie lehren die Menschen falsch,“
      Wie kommen Sie zu dieser Schlussfolgerung dass diese nicht den Heiligen Geist besitzen?
      Wo lehren diese Menschen denn genau Irrlehren?

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