10 Testfragen über mein Smartphone-Verhalten

Der Hauptartikel im neusten Timotheus Magazin (No 30; 1/2018) lautet: „Das Smartphone und die Sucht nach Ablenkung“. Dieser Artikel ist ein Auszug aus Tony Reinkes Buch Wie dein Smartphone dich verändert: 12 Dinge, die Christen alarmieren sollten (Betanien, 2018). Was Reinke hier über Ablenkung und unsere Sehnsucht nach Ablenkung schreibt, lässt sich nicht nur auf das Smartphone sondern auch viele andere Bereiche unseres Lebens anwenden.

Reinke bringt sehr schön auf den Punkt, warum wir Ablenkungen so leicht erliegen und uns gerne in die Ablenkung flüchten (S. 6):

  1. Wir nutzen digitale Ablenkungen, um uns Arbeit vom Hals zu halten — ja, ihr regelrecht für eine Weile zu entfliehen.
  2. Wir nutzen digitale Ablenkungen, um uns Leute vom Hals zu halten. Sich mit Menschen zu beschäftigen, ja, sie zu lieben und für sie da zu sein, ist (für viele) anstrengend. Und da ist das Smartphone oftmals eine willkommene Abwechslungen, wenn nicht sogar Flucht. Diese Flucht sagt dabei aber viel über meine Wertschätzung für meine Mitmenschen aus!
  3. Wir nutzen digitale Ablenkungen, um uns die Gedanken an die Ewigkeit vom Hals zu halten. Hier zitiert Reinke Blaise Pascal, der schon im 17. Jhd. den Drang des Menschen zur Ablenkung beschreibt, damit er sich nicht in der Stille und Einsamkeit des Lebens mit den wirklichen Fragen und Realitäten des Lebens auseinandersetzen muss.

Darauf folgt ein Abschnitt, in dem er sechs Bibelstellen betrachtet, die aufzeigen wie sich ungehemmte Ablenkung auf unser geistliches Leben auswirkt. Die Betrachtung dieser Verse gibt einen guten Einblick in die Gefahren, die ein sich der ständigen Ablenkung Ergeben mit sich bringen.

Nachdem Reinke dann kurz darauf eingeht, wie ein unabgelenktes Leben aussieht, nennt er zum Schluss des Artikels zehn Testfragen, mit denen wir unser Smartphone-Verhalten überdenken können–insbesondere in Hinsicht auf die Sucht nach Ablenkung, zu der ein jeder Mensch neigt.

Und so hier nun die Zehn Testfragen, die uns helfen können, unseren eigenen Drang zur Ablenkung zu überdenken und bewusst unser Leben auf die Liebe zu Gott, unseren Mitmenschen und auf die Dinge im Leben, auf die es wirklich ankommt, auszurichten.

  1. Offenbart mein Smartphone-Verhalten eine Sucht nach zeitraubenden Vergnügungen?
  2. Offenbart mein Smartphone-Verhalten ein zwanghaftes Verlangen, wahrgenommen und
    anerkannt zu werden?
  3. Hält mein Smartphone-Verhalten mich von echter Gemeinschaft mit Gott ab?
  4. Fördert mein Smartphone-Verhalten das Verdrängen der Gedanken an Tod, Wiederkunft
    Christi und Ewigkeit?
  5. Nimmt mich mein Smartphone-Verhalten in Beschlag mit der Jagd nach weltlichem Erfolg?
  6. Lässt mein Smartphone-Verhalten mich nicht mehr auf die Führung Gottes in meinem Leben
    achten?
  7. Beschäftige ich mich durch mein Smartphone-Verhalten viel mit dem anderen Geschlecht?
  8. Dient mein Smartphone-Verhalten der Erbauung von Christen und meiner Gemeinde?
  9. Fokussiert sich mein Smartphone-Verhalten auf das, was für mich notwendig und für andere nützlich ist?
  10. Lenkt mich mein Smartphone-Verhalten von den Nöten der Nächsten ab, die Gott mir in den Weg gestellt hat?

Die neuste Ausgabe des Timotheus Magazins kann hier bestellt werden.

Weitere Zitate aus und Gedanken zu Tony Reinkes Buch finden sich auch auf dem Betanien-Blog.

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