Jesus das Internet und Ich: Aus der Defensive (kommen) in die Offensive gehen

Wir haben uns bereits in einigen Beiträgen mit dem Thema Christ und Internet beschäftigt (z.B. Jesus, mein Smartphone und ich) und darin vor allem defensives Vorgehen vorgeschlagen. Dies ist unserer Ansicht nach sehr wichtig, da durch diese Medien ein derzeit noch nicht messbarer Schaden in unseren Familien, Freundeskreisen, Schulen etc. entstehen kann. Durch den barrierefreien Zugang zu dem massiven Informationsangebot des Internets sind gerade viele Kinder und Jugendliche (aber auch ältere Menschen), der Internetpornografie, politischer Hetze von rechter und linker Seite, Fehlinformationen, Irrlehren und Verschwörungstheorien aller Art ausgesetzt. Und das ohne Erklärung wie diese Information einzuordnen, zu bewerten und zu filtern sind. Ohne dass einem, am besten von den Eltern, beigebracht wird, wo die Grenzen liegen, wie man sich schützt, wie man seine Privatssphäre bewahrt, wie man Selbstdarstellung und Peinlichkeiten verhindert, welche ernsten Schäden und Folgen ein unbedachter Umgang mit sozialen Medien haben kann. Dies ist der Grund warum wir einen sehr vorsichtigen Ton in all unseren bisherigen Artikeln angeschlagen haben.

 

Für reifere Christen, denen diese Dinge bewusst sind und die damit umgehen können, bietet das Internet hingegen eine unglaubliche Chance das Reich Gottes voranzutreiben. Verschwende dein Internet nicht! Wenn man in meiner Kindheit eine Information an viele Menschen weitergeben wollte, waren Möglichkeiten und Reichweite sehr limitiert. Man konnte für etwas Geld eine Anzeige in einer Zeitung schalten oder einen Postwurf an jeden Haushalt im Ort ausschicken. Heute, keine zwanzig Jahre später, braucht man nicht einmal mehr aus dem Bett aufzustehen um mit einem einzigen Klick auf dem Bildschirm eine Nachricht an einige hundert Leute senden zu können. Die Implikationen für die Evangeliums-Verkündigung und die Verbreitung von gesunder, christlicher Lehre sind ähnlich groß wie damals bei der Erfindung des Buchdrucks. Darum sollten reife Christen Pioniere auf diesem Gebiet sein und die Socialmedia-Landschaft dominieren.

Ein gutes Beispiel wie das ausschauen kann ist die Initiative Anchored North. Mit authentischen fesselnden Videos und Beiträgen wird die herrschende Weltanschauung genau an den entscheidenden, wunden Stellen (Homosexualität, Abtreibung, Vergewaltigung etc.) in Frage gestellt und die biblische Antwort gegeben. Der Fokus liegt bei jedem Video darauf zu zeigen wie die Antwort das Evangelium ist. Das Video zur Geschichte einer ehemals homosexuellen Frau trifft den Nerv der Zeit sehr gut. Man schaue sich nur die Kommentare auf Youtube dazu an.

Mithelfen ist einfach. Wie noch nie hilft  jeder „Like“ auf Facebook oder Instagram die Reichweite zu erhöhen. Jedes Teilen eines Beitrags hat einen nochmal höheren Einfluss. Das Evangelium muss hinaus in die Welt (Und ein immer größerer Teil der Welt spielt sich online ab). Keine Angst! Christus ist Herr auch über das Internet.

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