Woher weiß ich, dass mein Glaube echt ist? – R.C. Sproul

In den Fragen der Heilsgewissheit gibt es zwei Extreme vor denen wir uns hüten müssen. Auf der einen Seite gibt, es die Leute die nie einen Gedanken daran verschwenden und naiv glauben, dass alles in Ordnung ist egal wie viel sie sündigen. Diese Einstellung kommt oft, daher, dass man seine Bekehrung oder Entscheidung für Jesus als unumstößlich ansieht und sich selbst nicht in Frage stellt. Auf der anderen Seite finden wir Menschen, die sich ihrer Sünde so bewusst sind, dass sie ständig in Frage stellen ob sie gerettet sind. Sie leben in Angst und genießen nicht die Freude ihrer Rettung.

Woher weiß ich, dass mein Glaube echt ist? Auf diese Frage antwortet R.C. Sproul mit drei Gegenfragen.

1. Liebst du Christus perfekt? Darauf antwortet die Person mit Nein, denn sonst würde sie ja nicht mehr sündigen.

2. Liebst du Christus, so sehr du ihn lieben solltest? … Nein, denn wir sollen ihn ja perfekt lieben.

3. Liebst du Christus überhaupt? … Ja, ich habe Gefühle für Christus.

Dann sage ich: “Das ist wunderbar. Bedenke in deinem natürlichen Zustand, in deiner gefallenen menschlichen Natur, hast du keine Kapazität Jesus zu lieben. Wenn du also echte Liebe zu Jesus in deinem Herzen hast, ist es ein Beweis, dass du bekehrt bist. So kannst du deine Heilsgewissheit genießen.”

Meistens muss ich noch fragen: “Liebst du den biblischen Christus?” Das ist notwendig, da Menschen dazu neigen ihre Liebe in einen Jesus zu bekennen, der nichts mit dem Mann zu tun hat, den wir in der Bibel finden.

John – p.130 – St. Andrew’s Expositional Commentary – 2009 – R.C. Spoul

 

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