Schützen, was einem wichtig ist.

 

„Im wirklichen Leben würden Sie ihre Kinder schützen, dann machen Sie es doch auch im Internet.“

Unsere Kinder schützen, das klingt logisch. Nicht nur logisch, sondern unbedingt notwendig.
Für viele von uns würde sich die Frage gar nicht stellen, ob wir unsere Kinder vor schädlichen Einflüssen schützen würden. Würde man so fragen würde man wohl nur ein unverständiges „Ja, natürlich!?“ ernten.
„Ja, natürlich, was soll die Frage?“
Aber bei uns selbst?

„Mehr als alles, was man sonst bewahrt, behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.“ (Sprüche 4:23)

Wie sieht es aus mit sexuellen Inhalten im Internet? Nicht nur mit Pornographie, der eindeutigsten Form von sexueller Unzucht. Wie sieht es mit einfachen Google Suchergebnissen aus? Zeitungsseiten mit halb-nackt Bildern im unteren Bereich, um Leser-klicks zu haschen? Oder Kim Kardashians Nacktfotos?

Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen. Wenn aber dein rechtes Auge dir Anlass zur Sünde gibt, so reiß es aus und wirf es von dir! (Mt 5:28)

Gewalttat. Unglaubliche Brutalität ist im 21.Jhdt zur Normalunterhaltung im Fernsehen geworden. Doch was sagt die Schrift zu Gewalttat? Welche Filme lässt du in dein Herz hinein? Quentin Tarantinos kunstvolles morden? Oder „harmlosere“ Streifen?
Seien wir ehrlich. Viele von uns ärgert es darüber nachzudenken. Es ärgert uns eingestehen zu müssen, dass unser Medienkonsum weit über die Ansprüche unseres heiligen Gottes hinausgeht. Wir wollen so schwer aufgeben was uns lieb geworden ist. Und wir finden schlussendlich immer wieder Begründungen dass das „alles nicht so einfach“ und „das Leben eben nicht schwarz-weiß“, sei.

 Doch warum sind wir wie selbstverständlich bereit unsere Kinder vor diesem allem zu schützen, uns selbst aber nicht?

 

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