Neujahrsvorsatz: Selbsterniedrigung!

Im 23. Kapitel des Matthäus Evangeliums bringt Jesus seine Fundamentalkritik an die damalige geistliche Elite vor. Einleitend stellt er die Weichen, indem er in den Versen 1-12 von zwei Lebenshaltungen spricht: Selbsterhöhung und Selbsterniedrigung.

Die Hauptaussage des Abschnittes finden wir in V. 12:

Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Vorher in den Versen 1-11 malt er aus, was die Kennzeichen der beiden Wege sind.

1. Kennzeichen der Selbsterhöhung (V. 2-7)

Was ist falsch mit diesen Leuten, die so leidenschaftlich für Gottes Sache eintreten? Die Antwort gibt dir Jesus hier. Das Problem war, dass ihr Charakter genau das Gegenteil von einem Bürger im Reich Gottes war. Das heißt: Trotz ihrer professionellen Religiosität und Gesetzestreue kannten sie Gott nicht. Ihr Herz wurde nicht verändert. Worin zeigt sich das?

  • V. 3: Sie leben nicht was sie sagen. Sie predigen Wasser, trinken aber Wein.
  • V. 4: Sie haben Gefallen daran, wenn andere versagen. Sie legen anderen unerreichbare Lasten auf.
  • V. 5: Sie wollen gesehen und bewundert werden.
  • V. 6-7: Sie wollen Privilegien und Ruhm und in allem die erste Geige spielen.

2. Kennzeichen der Selbsterniedrigung (V. 8-11)

Jesus zeichnet den Kontrast in V. 8 mit den Worten„Ihr aber“. Worin zeigt sich die Selbsterniedrigung, im Gegensatz dazu?

  • V. 8: Sie haben nur einen Lehrer; nur einen, der mit Autorität Wahres vom Falschen unterscheidet.
  • V. 9: Sie haben nur einen himmlischen Vater; Nicht die Kinder geben den Ton an, sondern der Vater.
  • V. 10: Sie haben nur einen Meister; nur einen, der Jünger macht.
  • V. 11: Sie sind Diener, so wie ihr großer Meister selbst der größte Diener war.

Willst du als Christ Salz- und Leuchtkraft haben? Dann nimm Jesu‘ Worte der Selbsterniedrigung ernst. Wollt ihr als Gemeinde von Gott verwendet werden? Dann nimm Jesu‘ Worte der Selbsterniedrigung ernst.


 

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