Die Ehe 7 Grundsätze: Teil 4 Geschmückt wie Sara

Dieser Artikel ist der vierte von sieben Teilen in einer Serie zum Thema: „Die Ehe 7 Grundsätze“. Ziel ist es sieben einfache Grundlagen an frisch Getraute weiterzugeben und schon länger Getraute daran zu erinnern. Die Ehe bzw. die Hochzeit ist ein wichtiges Bild in der Bibel. Gott wird schon im Alten Testament als der Bräutigam seiner Leute dargestellt. Im Johannes-Evangelium tritt Christus dann als der Bräutigam, der gekommen ist um seine Braut zu erlösen, klarer hervor. In der Offenbarung wird schließlich der Höhepunkt der Heilsgeschichte als ewiges Hochzeitsfest des Lammes mit seiner Braut, der Gemeinde, dargestellt.

1 Petrus 3,5 – Denn so haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten, 6 wie Sarah dem Abraham gehorchte und ihn »Herr« nannte. Deren Töchter seid ihr geworden, wenn ihr Gutes tut und euch keinerlei Furcht einjagen lasst.

Eph 5,22 Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn;
23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist; und er ist der Retter des Leibes.
24 Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem.

33 Doch auch ihr — jeder von euch liebe seine Frau so wie sich selbst; die Frau aber erweise dem Mann Ehrfurcht!

Der Schöpfungsbericht lehrt uns, dass es die gottgegebene Rolle der Frau ist „Gehilfin“ zu sein. Wenn unsere Gesellschaft, unser Herz oder unser Umfeld etwas anderes sagt, dann ist das eine Lüge. Gehilfin oder Hilfe ist eine große und wichtige Berufung. (Gott selbst wir in der Bibel oft als unsere Hilfe bezeichnet. z.B.: Psalm 54,4)

Gehilfin zu sein beinhaltet sich seinem Mann unterzuordnen und ihn zu respektieren. (v.33) Das soll man auch öffentlich zeigen, denn es fällt einer Frau nicht schwer einen Mann zu lieben, doch kann es ihr viel Kraft kosten ihm Respekt entgegen zu bringen, wenn er ihrer Meinung nach eine unkluge Entscheidung trifft oder sich nicht so verhält wie sie es gern hätte.

Obwohl dieses Gebot hier ohne Einschränkungen geschrieben steht, ist aus dem biblischen Zusammenhang klar, dass die Frau ungehorsam werden muss, wenn der Mann über seine Autorität hinaus handelt und nicht nach Gottes Geboten agiert. Aber selbst dann sollte ihr Widerstand respektvoll geschehen. Der Mann untersteht seinen Ältesten und dem Staat und wenn er beispielsweise seine Frau auffordert eine Bank auszurauben oder ihr verbietet in den Gottesdienst zu gehen, darf sie nicht nur, sondern muss ungehorsam sein. Die Geschichte von Abigail (1. Sam. 25) gibt uns ein schönes Beispiel, wie eine weise Frau in einer schwierigen Situation handelt. *

Respekt ist also nicht nur das Ergebnis von Emotionen. Es ist eine Entscheidung! Auch wenn ich mich als Frau nicht danach fühle, soll ich meinen Mann respektieren und ermutigen. Aufgrund unserer sündigen Natur fällt uns das nicht leicht, aber Gott hat uns seine Ordnung gegeben, in der jeder seine Rolle hat, damit unser Leben gelingen kann.

Die alte Natur in uns würde gern vorlaut sein und raunzen. Das hat aber zur Folge, dass uns der Mann aus dem Weg gehen und sein Glück woanders suchen wird (Hobbies, Stammtisch, etc.). Außerdem bezeichnet Gott das klar als Sünde (Spr. 19,13) .Wir sehen, dass der Teufel immer wieder versucht Ehen kaputt zu machen, aber lasst uns gegen ihn kämpfen und darauf schauen, wie Gott unsere Rollen vorgesehen hat! Er will, dass wir innerlich schön sind und einen sanften und stillen Geist haben (1. Petrus 3,4)! Das wird Segen über unser ganzes Haus bringen!

Wie können wir als Frauen gegen die alte Natur ankämpfen? Wir fangen am besten damit an gut über unseren Mann zu denken und für ihn zu beten (Kopf). So werden wir ihn mehr lieben und was in unserem Herzen ist, spiegelt sich in unseren Worten wieder (Mund). Schließlich werden auch unsere Taten dienlich sein (Hände) und ihn in seiner großen Aufgabe unterstützen.

In Titus 2,5 lesen wir, dass wir berufen sind häuslich zu sein und das heißt für unsere Männer einen Ort zu schaffen, an den sie gerne heimkehren und wo sie sich geschützt und geborgen fühlen. Dadurch passiert auch wieder Ermutigung und Unterstützung.

Wer aber glaubt, dies ginge mit Passivität und Daheim-Herumsitzen einher, liegt falsch. Sprüche 31 zeigt uns ein Bild von einer Frau, die keine Zeit hat die Hände in den Schoß zu legen und die ihren Mann in allen Bereichen des Lebens unterstützt. Das biblische Frauenbild entspricht weder dem konservativen bürgerlichen Ideal von der stillen Frau hinter dem Herd, noch dem progressiven Ideal der gleichgestellten Frau, die alles tun kann (Familie und Karriere…). Sie ist aktiv, produktiv, fleißig, stark und lacht dem nächsten Tag entgegen, weil sie auf Gott vertraut und den Herrn fürchtet. Ihr Wirken und ihr Einfluss gehen auch weit über ihr Haus hinaus, wenn es ihre Begabungen und Fähigkeiten zulassen, aber ihr Fokus ist das Heim.

Der Beginn eines jeden Ehestreits ist in erstem Mose 3,16 begründet. „Dein Verlangen wird auf deinen Mann gerichtet sein, er aber soll über dich herrschen!“ Was ist hier mit Verlangen gemeint? Möchte sie seine Zuneigung, seine Aufmerksamkeit seine Liebe? Nein, die Parallele in erster Mose 4,7 macht den Sinn dieser Worte klar. „(…) wenn du nicht recht tust, so lagert die Sünde vor der Tür. Und nach dir wird sein Verlangen sein, du aber wirst über ihn herrschen.“ Wie die Sünde Kain beherrschen will, hat die Frau nach dem Sündenfall, das Verlangen den Mann zu beherrschen. Wenn dies gelingt, kann die Frau vorerst zufrieden sein, aber nach kurzer Zeit wird sie unglücklich, da Sünde nie hält was sie verspricht. Sie wird unzufrieden, weil sie diesen unterworfenen Mann nicht mehr respektieren kann.

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