Die Wunder des Evangeliums

 

„Oh die Wunder die das Evangelium vollbringt! Es wischt die Schuld vom Gewissen, drängt die Welt aus dem Herz und die Dunkelheit aus dem Verstand … Es füllt den bittersten Kelch mit Honig und die kränkeste Seele mit Gesundheit. Es gibt dem Herz Hoffnung, dem Gesicht Gesundheit, dem Haupt Öl, dem Auge Licht, der Hand Stärke und dem Fuß Geschick. Es macht das Leben schön, die Arbeit süß und den Tod zum Triumph. Es gibt den Ängstlichen Glaube, den Schüchternen Mut und den Schwachen Stärke. Es raubt dem Grab seinen Schrecken und dem Tod seines Stachels. Es unterwirft Sünde, trennt vom Selbst, macht den Glauben stark, die Liebe aktiv, die Hoffnung lebendig und den Eifer unzerstörbar. Es gibt Sklaven die Sohnschaft, Kleider für Lumpen, macht das Kreuz leicht und den Tadel angenehm. Es verwandelt ein Gefängnis in einen Palast und die Feuer des Martyriums so erfrischend wie eine kühle Sommerbrise. Es befreit die Seele, klärt den Verstand, reinigt die Zuneigungen und hebt den Heiligen oft an die Tore des Himmels. Kein Mann kann es verdienen, kein Geld der Welt kann es kaufen oder Gute Taten es erwerben; Gnade regiert hier!“

– W. Poole Balfern (1858)

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