Ist Gnade nötig zur Errettung?

Eine sehr alte Frage, die die Gemeinde schon Ende des 4. und Anfang des 5. Jahrhunderts beschäftigte. Damals waren Augustin und Pelagius (Exkommuniziert 417 n.Chr.) die beiden Schlüsselfiguren, aber durch die gesamte Kirchengeschichte hindurch ist dieses Thema eines der polarisierendsten.

Die nächste größere Runde dieser Diskussion fand am Anfang des 16. Jhd. zwischen Martin Luther und Erasmus von Rotterdam (Semipelagisch) statt. Luther, der die Augustinische Lehre vertrat, konnte sich im protestantischen Lager durchsetzen. Solange Luther lebte waren sich zumindest die protestantischen Christen in diesem Punkt einig.

Nach seinem Tod näherte sich ausgerechnet Philipp Melanchthon, einer von Luthers engsten Vertrauten, an die Position von Erasmus an, die die Willensfreiheit des Menschen betonte. Im Gegensatz zu den Philipp Melanchton folgenden Philippisten führten die “echten” Lutheraner (Gnesiolutheraner) und der reformierte Flügel der Reformation (Calvin, Bullinger,…) Luthers Erbe weiter. Zu Beginn des 17. Jhd. brachte dann Jacobus Arminius die Debatte wieder auf und seine Lehre wurde auf der Dordrechter Synode verworfen. Alle Baptisten waren auch zu Beginn reformiert calvinistisch eingestellt und erst im Laufe der weiteren Geschichte entwickelten sich die meisten in eine arminianistische Richtung.

Mit meiner Grafik will ich zeigen, dass ein Ringen um Wahrheit, dieselbe immer schärfer hervortreten lässt. Debatten und Kontroversen sind Gottes Mittel uns dazu zu bringen Stellung zu beziehen und unseren Kopf zu sortieren.

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