Die Lorettobewegung – eine Irrbewegung?

Erscheinung

Eine katholische Jugendbewegung namens „Loretto“ bringt derzeit wieder viele Jugendliche und junge Erwachsene in die katholische Kirche. Sie bezeichnet sich als katholisch, Papsttreu und ist dennoch in ihrer äußeren Erscheinungsform kaum von einer durchschnittlichen evangelikalen Jugendbewegung zu unterscheiden.
Ihre Predigten wirken modern und hipp, und gehen unter die Haut.
Verglichen mit der durchschnittlichen evangelikalen Gemeinde singen sie die gleichen Lieder, haben die gleiche moderne Färbung und auch am Büchertisch kann man so manchen modernen evangelikalen „Klassiker“, wie zum Beispiel Rick Warrens „Leben mit Vision“, oder John Eldredges „der ungezähmte Mann“, finden.
Doch ist diese Bewegung bedenklich?

Entstehungsgeschichte
Wie es zur Gründung der Lorettobewegung kam, was sie theologisch auszeichnet und wohin sie steuert kann man in dem Dokument „Die Lorettojugend – Entstehung und Vision“ nachlesen. Das Dokument wurde von Georg Mayr-Melnhof, dem Gründer der Bewegung verfasst. (Die Originalquelle des Dokuments findet man HIER)

Dort liest man:

„Gründet Gebetskreise!“ – diese Botschaft der Muttergottes ließ mich damals nicht mehr los. Und so war es dann in der ersten Oktoberwoche 1987 – wir begannen mit einem kleinen Gebetskreis, bestehend aus drei Jugendlichen. Fast heimlich trafen wir uns in einer kleinen Wohnung in Wien, beteten den Rosenkranz, erfreuten uns an selbstgemachten Wurstbroten und träumten von den unvergeßlichen Tagen in Medjugorje.

Man erfährt also, dass am Anfang der Bewegung eine Botschaft von Maria stand. An anderer Stelle heißt es dort:

Das zweite Standbein unserer Gruppe ist die marianische Ausrichtung, vor allem deswegen, weil eigentlich Maria unsere Gruppe ins Leben gerufen hat.

Hier erfährt man es also glasklar. In weiterer Folge wird uns nun auch erklärt, was die Bewegung unter Bekehrung versteht. Es heißt weiter:

Mit großem Eifer fasteten wir zweimal die Woche, immer für einen anderen „unbekehrten Kandidaten“, der als nächster für eine Medjugorjereise gewonnen werden sollte. Und jedes Mal war ein Neuer dabei – und jedes Mal, wirklich jedes Mal kam dieser Neue als Frischbekehrter zurück.

Medjugorje, ein berühmter Marienwallfahrtsort.
Unmittelbar nach dem obigen Zitat schreibt der Autor:

In den folgenden Monaten gab es erste Kontakte mit der Charismatischen Erneuerung. Unsere kleine Gruppe besuchte Seminare und Jugendkongresse. Neben unserer Ausrichtung auf Maria lernten wir nun den Heiligen Geist kennen. Wir begannen neben dem Rosenkranz auch mit freiem Gebet und Gebet füreinander. Ebenso hielt der Lobpreis und die Anbetung mit Liedern und Gesängen Einzug.

Man ist bisher nicht von seinem götzendienerischen Weg der Marienanbetung umgekehrt, doch plötzlich empfängt man anscheinend „Gaben des Geistes“.

Bei alledem taucht natürlich die Frage auf, welches Evangelium hier im Zentrum des Loretto-glaubensguts steht. Denn schlussendlich entscheidet sich einzig und allein dadurch welchen Jesus man empfängt und welche Geistesgaben hier am wirken sind. Es erinnert an die klaren Worte des Apostel Paulus zu den Korinthern, einer mit Götzendienst durchzogenen Urgemeinde:

Denn wenn der, welcher [zu euch] kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen.
(2.Kor 11:4)

Bei den Korinthern geschah das also. Sie empfingen durch die Verkündigung eines falschen Evangeliums einen falschen Geist.
Was uns zur nächsten Frage führt. Welches Evangelium steht im Herzen der Lorettobewegung? Lassen wir deren Leiter selbst zu Wort kommen:

Zunächst einmal verstehen wir uns als katholische Gruppe, die gleichzeitig jedoch auch offen ist für die Ökumene und somit für alle anderen Christen. Wir sehen uns als katholische Gruppe innerhalb unserer Kirche […] Wir stehen mit großer Achtung und Liebe zu unseren Bischöfen und zum Hl. Vater.

Die katholische Kirche hat seit den Zeiten der Reformation nichts an ihrer Evangeliumslehre verändert. Sie hat nicht Buße getan. Sie vertritt das selbe, verderbenbringende Evangelium das sie seit Jahrhunderten vertritt. Um dies zu verdeutlichen hier nur auszugsweise einige Zitate aus dem Katechismus, dem Lehrwerk der katholischen Kirche:

[1263] Durch die Taufe werden sämtliche Sünden nachgelassen, die Erbsünde und alle persönlichen Sünden sowie die Sündenstrafen…

[1265] Die Taufe reinigt nicht nur von allen Sünden, sondern macht den Neugetauften zugleich zu einer “neuen Schöpfung”

[1302] Die Liturgie verdeutlicht, daß das Sakrament der Firmung die Ausgießung des Heiligen Geistes in Fülle bewirkt, wie sie einst am Pfingsttag den Aposteln zuteil wurde

(Quelle: Vatikan.va)

Und weiters aus aus dem Dekret über die Rechtfertigung, verfasst am Konzil zu Trient 1547:
(Das Wort „Anathema“ unten bedeutet „Verfluchung“. Es hat einen Ausschluss aus der katholischen Kirche zur Folge. In weiterer Konsequenz bedeutet es laut katholischer Lehre den Verlust des Heils und die ewige Verdammnis.)

Kan. 12. Wer sagt, der rechtfertigende Glaube sei nichts anderes als das Vertrauen in die göttliche Barmherzigkeit, die um Christi willen die Sünden vergibt; oder es sei allein dieses Vertrauen, durch das wir gerechtfertigt werden: der sei mit dem Anathema belegt [vgl. DH 1533f].”

Kan. 16. Wer mit absoluter und unfehlbarer Sicherheit sagt, er werde jene große Gabe der Beharrlichkeit bis zum Ende [vgl. Mt 10,22; 24,13] sicher haben, ohne daß er dies aus einer besonderen Offenbarung erfahren hätte: der sei mit dem Anathema belegt [vgl. DH 1540f].

Kan. 24. Wer sagt, die empfangene Gerechtigkeit werde durch gute Werke vor Gott nicht bewahrt und auch nicht vermehrt, sondern diese Werke seien lediglich die Früchte und Zeichen der erlangten Rechtfertigung, nicht auch die Ursache ihrer Vermehrung: der sei mit dem Anathema belegt [vgl. DH 1535].

 

Gefährlichkeit
Wir sehen in der breiten westlichen Gesellschaft eine gefährliche Tendenz zur Toleranz gegenüber alles und jedem. Dieser Gedanke hat auch bereits im evangelikalen Raum Einzug gehalten. Durch die vermehrte Bibel-unfestigkeit vermag die Lorettobewegung so manchen Ungefestigten zu verführen.

Ihre äußere Erscheinungsform ist durchwegs dem durchschnittlichen evangelikalen Worshipstil nachempfunden, wie man bei Großveranstaltungen der Bewegung gut sehen kann. Zum Beispiel auf dem X-Fest.
Ihr Gründungsursprung (die Botschaft Marias) hat klar dämonischen Hintergrund.
Ihre Ausrichtung auf Maria ist Götzendienst. Gerade dieser wird aber in angeführten Dokument sogar als „Standbein“ der Bewegung bezeichnet.
Im Kern der Bewegung steht das alte, falsche, katholische Evangelium der Werke. Zu diesem hat der Apostel Paulus zu sagen:

Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!  (Galater 1:8)

Dazu kommt noch, dass ihr falsches Evangelium durch falsche Geistesgaben verschleiert wird und stellt für, vor allem charismatisch geprägte Gemeinden, eine Gefahr der Vermischung dar!

Klarheit und Unterscheidungsvermögen tut mehr Not denn je. Ich würde mir mehr mahnende Stimmen innerhalb der verschiedensten Gemeinden wünschen, die vom Wort her klare Stellung zu solch verderblichen Gruppierungen nehmen und entschieden davor warnen.
Möge Gott uns dabei Gnade und Liebe denen gegenüber schenken, die in ihr gefangen sind.

12 Responses

  1. Tamara sagt:

    Vielen Dank für diesen Artikel!

    Als ehemalige Katholikin kann ich vor dieser Bewegung nur warnen, auch wenn ich einige Predigten von einem berühmten „Loretto“ durchaus gut finde (nicht alle, darum empfehle ich ihn nicht!).
    Wie Du bereits erwähnt hast, halten diese evangelikal anmutenden Katholiken an der Irrlehre der katholischen Kirche fest und praktizieren, wenn sie unter sich sind, das Rosenkranzgebet (Götzendienst!).
    Im persönlichen Gespräch mit Lorettoanhängern wird deutlich, dass sie uns „katholisch machen wollen“.
    Liebe Geschwister, bitte keine Kompromisse! Es gibt nur ein seligmachendes Evangelium – in 1 Kor 15 ist eine gute Definition davon. Wie lieblos wäre es, wenn wir diese Wahrheit unseren katholischen Freunden, die sich in falscher Sicherheit wiegen und ins ewige Verderben gehen, vorenthielten!

    Liebe Grüße mit 1 Tim 2:5: „Denn es ist EIN Gott und EIN Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus“ – Wer an den Herrn Jesus glaubt, der wird gerettet werden (vgl. Apg 16:31)!

  2. Christ sagt:

    Hallo liebe Tamara,

    wieso gehen die Katholiken Deiner Meinung nach ins Verderben, bzw. was ist der Grund, dass Du Dich als „ehemalige Katholikin“ bezeichnest?

    Wie Du selbst in Deinem Zitat des Thimoteus Briefes schreibst: Jesus Christus ist der wahre Gott, alle die an Ihn glauben werden gerettet. Und das ist doch die Kernbotschaft des christlichen Glaubens und das, was ALLE Christen eint: Wir glauben an IHN, Jesus, den Menschgewordenen Gott. Warum sollten dann Katholiken (oder andere Christen) ins Verderben rennen?

    Es wäre doch sehr anmaßend, wenn beispielsweise ein Katholik behauptet, dass ein Evangelischer oder Freikirchlicher Christ ins Verderben rennt, weil er das Bußsakrament nicht empfängt oder nicht an die Eucharistie glaubt. Doch das behauptet niemand, denn in Christus sind wir Alle vereint. Und ich freue mich sehr, wenn ich eines Tages mit meinen evangelischen und freikirchlichen Brüdern und Schwesternm, und auch mit Dir, im Himmerleich unseren Herrn Jesus Christus Lobpreise.

    Viel Segen und Freude!

  3. Tamara sagt:

    Grüß dich! :)

    falls ich dich mit meiner provokanten Aussage verletzt habe, tut es mir leid. Danke, dass du dennoch nachfragst, warum ich diese Meinung habe, was mich dazu bewogen hat, aus der kath. Kirche auszutreten und danke auch für deine netten Worte. :) Ich schreibe dir gerne, was ich glaube (wie ich mich kenne, sehr langatmig und vielleicht auch etwas unstrukturiert…) und würde mich auch freuen, deine Ausführungen zu lesen.

    Wann ist ein Christ ein Christ?

    Nein, ich denke nicht, dass alle Katholiken ins Verderben gehen – das wäre wirklich sehr anmaßend. Aber aufgrund meiner Bibelstudien bin ich überzeugt, dass alle Katholiken, die nicht wiedergeboren sind, ins Verderben gehen – genauso, wie auch alle Protestanten, Freikirchler und alle anderen Menschen, die nicht von neuem geboren sind und dadurch keine persönliche Beziehung zu Jesus Christus haben.

    Außerdem bin ich überzeugt, dass es einige Grundwahrheiten gibt, ohne die man nicht im christlichen Sinne glauben kann – eine unvollständige Aufzählung:

    Man muss glauben, dass es einen Gott gibt. (Hebräer 6:11)
    Gott ist ewig, allmächtig, heilig, gut und unveränderlich – und ist Vater, Sohn und Heiliger Geist.
    Gott hat die Welt und uns erschaffen.
    die Bibel ist Gottes Wort (2 Tim 3:16)

    wir sollen uns selbst so sehen, wie Gott uns sieht:
    ich bin Sünder und durch meine Schuld von Gott getrennt (Jesaja 59:2, Römer 3:9-20)
    ich muss von neuem geboren werden (Joh 3:3)
    ich muss Buße tun (Lukas 5:39)
    als Christ glaube ich, dass Jesus Christus für diese meine Schuld gelitten hat und gestorben ist, dass er auferstanden ist und wiederkommt. (Apg 16:13, 1 Kor 15)

    ich kann nichts tun, um diese Beziehung auf eine andere Art herzustellen – kein gutes Werk kann diesen rettenden Glauben ersetzen: (Eph 2:8-9, Römer 4:4)

    Wer das glaubt, ist meiner Ansicht nach Christ, egal, welcher Kirche er angehört.

    Du schreibst „In Christus sind wir alle vereint“ und das klingt sehr schön. Leider werden solche Formulierungen auch sehr überstrapaziert und der Bedeutungsgehalt wird so auf unbiblische Weise erweitert. Ich stelle mir die Frage, welche „ alle“ jemand, der so etwas sagt, denn meint – auch Menschen, die nicht an Gott glauben (Stichwort „Allversöhnung“)? Und in welchem Christus sind alle vereint? Im Christus der Bibel oder dem Gnosis/Esoterik-Jesus von Johannes Holey?
    Das ist nun wieder sehr überspitzt formuliert und ich will dich damit nicht persönlich angreifen, aber mir ist wichtig, ein biblisches Verständnis von solchen Begriffen zu entwickeln.
    Rein menschlich ist mir jeder Mitmensch als Geschöpf Gottes Bruder oder Schwester – aber nicht im geistlichen Sinne. Geistliche Geschwisterschaft bezieht nur jene mit ein, die auch wirklich Kinder Gottes sind. (Joh 1:12).

    Oberflächliche Gottesdienste mit schönen Worten, berührender Musik und viel Emotion (ned falsch verstehen, i bin selbst sehr sehr emotional!), aber ohne Evangelium habe ich sowohl auf katholischer als auf protestantischer Seite erlebt.
    Vor einigen Jahren war ich bei einem Jugendgottesdienst, wo ein junger Mann auftrat und Zeugnis gab. Er erzählte aus seinem Leben und wie er lange nicht mit seinen Eltern in die Kirche gehen wollte, bis er nach der Firmung ernsthafter wurde. Er meinte, für eine gute Beziehung zu Gott müsse man getauft sein, mehr in die Kirche gehen, mehr beten und sich bemühen.
    Das ist zwar alles nicht schlecht, doch das genügt nicht, um uns vor einem heiligen Gott wohlgefällig zu machen. Wer glaubt, durch seine „guten Werke“ vor Gott bestehen zu können, irrt – und wer andere so lehrt, ist ein Irrlehrer.
    Es geht mir nicht um ums Rechthaben oder darum, andere schlechtzumachen, sondern um die Wahrheit der Bibel, um Christus selbst, der sein Leben für uns gegeben hat – nur Christi Werk reicht völlig aus, um uns vor Gott gerecht zu machen.

    2 Kor 5:20 “ So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!“

    Liebe Grüße und Gottes Segen,

    Tamara

  4. ich sehe schon einen unterschied zwischen den lorettos u. den evanglikalen…….die loretto schätzt die hl. messe sehr hoch….eigentlich alles was der papst sagt……er bittet auch für gebet für ihn selbst…..

    • Florian sagt:

      Liebe Frau Zimmerer. Was wollen Sie damit sagen? In unserem Artikel äußerten wir uns kritisch dazu dass die Lorettobewegung 1.dogmentreu und papsttreu ist und 2. sich in evangelikalem Kleid präsentiert. Wir sehen die „hl.“Messe nicht als heilig an. in ihrem Zentrum steht das unbiblische Messopfer, das mit in seinem Wesen wider dem Evangelium streitet. Der Kern der Messe ist die Wandlung der Eucharistie. Sie ist, wie Luther zeigte ein frontaler Angriff gegen das einmalige genügsame Opfer Christi am Kreuz das jeden ein für alle mal erlöst der an es glaubt.

      Im katholischen Konzil von Trient, 22. Sitzung (1562), 2. Kapitel heißt es:
      „Weil in diesem göttlichen Opfer, das in der Messe gefeiert wird, derselbe Christus enthalten ist und unblutig geopfert wird, der sich selbst am Kreuzaltar einmal blutig dargebracht hat, so lehrt die heiligen Kirchenversammlung: Dieses Opfer ist ein wirkliches Sühnopfer, und es bewirkt, dass wir Barmherzigkeit erlangen…Denn es ist ein und dieselbe Opfergabe, und es ist derselbe, der jetzt durch den Dienst des Priester opfert und der sich selbst damals am kreuz darbrachte, nur die Art der Darbringung ist verschieden.“
      Die Messe ist ein Opfer. In diesem Opfer wird Christus wieder geopfert! Das ist Götzendienst und eine Verkehrung des einmalig geschehen Erlösungswerkes am Kreuz bei dem der Sohn ausruft: „Es ist vollbracht!“
      Entgegen der katholischen Messe in dessen Zentrum das furchtbare Messopfer steht sagt die heilige Schrift:

      „Denn der Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, ein Gegenbild des wahren [Heiligtums], sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen, auch nicht, um sich selbst oftmals zu opfern, wie der Hohepriester alljährlich mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht — sonst hätte er oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an —; jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter offenbar geworden, um durch sein Opfer die Sünde aufzuheben.
      (Hebrews 9:24–26 ELBER)

      Der Hebräerbrief macht es unmissverständlich klar: Christus muss nicht wieder geopfert werden! Nein, er hat durch sein Opfer ein für alle mal die Sünde aufgehoben!
      Die Lorettobewegung hält diese dem Erlösungstod entgegenstehende Opfermesse hoch. Die Lorettobewegung ist deshalb eine Irrbewegung die wegführt vom allgenügsamen Opfer Christi. Sie ist eine Irrbewegung die im schlimmsten Fall in die Verdammnis führt.

  5. Peter Hofrichter sagt:

    Ach, Ich bin überzeugt, dass wir uns in der Ewigkeit treffen, aber wie könnt ihr uns Katholiken eine „götzendienerische Marienanbetung“ unterstellen, wo es doch in der Hl. Schrift heißt: „Von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter“! Genau das tun wir, ihr aber leider nicht. Anbeten tun wir nur Gott allein! Und wir bitten um ihre Hilfe und folgen ihrer Weisung: „Tut was Er euch sagt!“. Liebe Grüße und allen Segen!

    • Florian sagt:

      Lieber Peter.
      Danke für deine Nachricht.
      Jemand selig zu preisen ist etwas anderes als zu ihm zu beten. Ich kann meine Frau glücklich preisen weil sie meinen Sohn zur Welt gebracht hat, ich kann vor anderen über sie sagen: „Sie ist eine Glückliche, sie hat einen Sohn zur Welt gebracht!“ Das, lieber Peter ist ganz etwas anderes als zu ihr zu beten! Wer zu jemand anderem als zu Gott dem Allmächtigen betet ist ein Götzendiener, wenn er es auch noch so drehen und wenden möchte. Da hilft auch die Unterscheidung zwischen Anbeten und Bitten nichts. Dass Katholiken Maria nicht anbeten ist mir bewusst. Aber ihr bittet sie euch zu helfen. Also betet ihr zu ihr. Zu jemand anderem im Gebet zu kommen außer zu Gott ist und bleibt Götzendienst. Was sagen uns denn das 1. und 2. Gebot?
      Kehrt um über eurem Götzendienst und gebt Gott allein die Ehre! Das sage ich liebevoll aber klar. Ich wünsche jedem Katholiken, dass er darüber nachdenkt was er hier tut und seine Tradition an der heiligen Schrift prüfen möge!

  6. Peter Hofrichter sagt:

    Und dieses alte Missverständnis bezüglich des Messopfers. Natürlich ist Jesus ein für allemal für unsere Sünden gestorben. Aber dieses eine Opfer wird in jeder Eucharistiefeier erinnert, vergegenwärtigt und „symbolisch“ neu dargebracht. Das geschieht doch in anderer Weise auch in vielen Gebeten und Lobpreisliedern. Liebe Grüße und allen Segen!

    • Florian sagt:

      Lieber Peter.
      Ich glaube nicht, dass es sich hier um ein Missverständnis handelt.
      Die Eucharistie ist nicht nur bloß eine Erinnerung, Vergegenwärtigung und symbolische Darbringung.

      Entgegen den Reformatoren hat das Konzil von Trient in der 22. Sitzung (1562), 2. Kapitel folgendes festgehalten: (Es ist also nicht nur bloß Symbol und Erinnerung)
      „Weil in diesem göttlichen Opfer, das in der Messe gefeiert wird, derselbe Christus enthalten ist und unblutig geopfert wird, der sich selbst am Kreuzaltar einmal blutig dargebracht hat, so lehrt die heiligen Kirchenversammlung: Dieses Opfer ist ein wirkliches Sühnopfer, und es bewirkt, dass wir Barmherzigkeit erlangen…Denn es ist ein und dieselbe Opfergabe, und es ist derselbe, der jetzt durch den Dienst des Priester opfert und der sich selbst damals am kreuz darbrachte, nur die Art der Darbringung ist verschieden.“

      Ich bitte dich von Herzen und in Liebe 1) deine eigenen Dogmen besser zu verstehen und 2) sie anhand der Schrift zu prüfen!
      Denkst du wirklich die Reformation hätte so großen Anklang gefunden und so viele Menschen zum Evangelium und der Bibel gebracht wenn alles daran falsch gewesen wäre?
      Die Reformation hat das reine Evangelium wieder hervorgebracht.
      Die Reformation hat genau dort angesetzt wo die katholischen Dogmen die reine biblische Lehre verdeckt hatten (und leider heute noch verdecken!)

      Du als überzeugter Katholik kannst mir doch sicher folgende Frage beantworten:
      Ist Taufe und Firmung notwendig um den Heiligen Geist zu empfangen?
      Wenn ja, könntest du mir das in der Bibel zeigen für Taufe und Firmung?

  7. Annemarie Zimmerer sagt:

    ihr dürft alle mit eurer Vision glücklich werden!…jeder muss seinen eigenen weg finden!ich stehe zu meiner Meinung dass die eucharistiefeier das höchste ist was wir auf erden haben!lb. gr. annemarie

    • Florian sagt:

      Liebe Annemarie. Das finde ich traurig.
      In meiner langen Zeit als Nachfolger Jesu habe ich eines immer wieder gesehen: Es gibt nur sehr wenige Menschen die offen und ehrlichen Herzens mit voller Kraft nach Gottes Wahrheit suchen. Die meisten Menschen wollen lieber eine Halbwahrheit oder eine Lüge glauben um nur nicht emotional aufgewühlt zu werden. Die Wenigsten sind wirklich bereit sich die Suche nach der Wahrheit etwas kosten zu lassen. Dabei hat der Herr Jesus es sich alles kosten lassen.
      Im Grunde geht es ja nicht darum ob ich Recht habe, oder irgend ein Theologe, oder Kirchenhistoriker. Im wesentlichen geht es um die Frage nach der Wahrheit. Diesen Kampf musste auch Luther schon durchleben, darum kam es ja auch zur Reformation, und viele viele vor und nach ihm. Wenn Sie es aufrichtig vor Gott meinen dann setzen Sie sich doch mit dem Thema eingehender anhand der Schrift auseinander. Ich kann Ihnen dabei sehr Bruder Johannes Ramel empfehlen. Er weiß von was er spricht. Er war bis zu seinem 48. Lebensjahr katholischer Pfarrer: http://www.johannes-ramel.at/ über seine Homepage können Sie ihn kontaktieren.
      Ich wünsche Ihnen Gottes Gnade und Frieden bei der Suche, aber auch Beharrlichkeit.
      Geben Sie nicht vorschnell auf. Es könnte nämlich sein, dass Sie verführt sind. Würden Sie das einfach so hinnehmen und darüber hinwegsehen wenn Sie wüssten, dass Sie eigentlich Christus wieder geopfert entgegen nehmen obwohl die Schrift das Gegenteil sagt? Würden Sie diesen Götzendienst wirklich dulden wollen?

  8. liebe Leser,dieser Site:ich bleibe bei meiner Meinung u. das ist die Eucharistiefeier ist das Kostbarste ,das wir auf Erden haben können!

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