Schönheit Bauen – Schmücke die Wahrheit durch christliche Weiblichkeit – Rebekah Merkle

Hier ist eine Zusammenfassung des Vortrags „Building Beauty“ von Rebekah Merkle, basierend auf den vorliegenden Quellen:

1. Das Spannungsfeld: Weltlichkeit vs. Gnostizismus

Merkle stellt fest, dass christliche Frauen oft in zwei Extreme (oder „Gräben“) verfallen, wenn es um das Thema Schönheit geht [1, 2].

  • Die Ablehnung von Schönheit: Einige Frauen fürchten, dass das Interesse an Schönheit „weltlich“ sei und ziehen sich in eine übertriebene Schlichtheit oder Ungepflegtheit zurück, was Merkle als eine Art Gnostizismus kritisiert [1, 3].
  • Die idolatisierte Schönheit: Andere stürzen sich in das Thema, ohne biblische Prinzipien zu beachten [2].
  • Zitat: „Es gibt die Leute, die sich einfach darauf stürzen und nie innehalten, um darüber nachzudenken, was die Bibel dazu zu sagen hat, und dann gibt es andere Leute, die sagen: Bleib weg davon, das ist nicht christlich.“ [2]

2. Die Natur der Schönheit: Flüchtig wie der Wind

Unter Bezugnahme auf das Buch Prediger erklärt Merkle, dass Schönheit „nichtig“ (vain) sei. Das bedeute nicht, dass sie schlecht ist, sondern dass sie flüchtig und schwer festzuhalten ist – wie der Wind [4, 5].

  • Wer versucht, Schönheit als Selbstzweck zu besitzen, wird enttäuscht, da sie unweigerlich verblasst [6, 7].
  • Zitat: „Man kann den Wind nicht packen und festhalten… und in dem Moment, in dem es einem gelänge, wäre man gescheitert, weil es dann kein Wind mehr ist.“ [8]
  • Zitat: „Es verblasst immer, es geht immer kaputt, irgendetwas geht immer schief… man kann es nicht einfach bekommen und dann ist es fertig.“ [6]

3. Schönheit als Werkzeug zur „Schmückung des Evangeliums“

Merkle argumentiert, dass Schönheit kein Selbstzweck sein sollte, sondern ein Mittel, um die Wahrheit attraktiver zu machen [9, 10].

  • Schönheit ist eine mächtige Waffe, die das menschliche Verlangen dort anspricht, wo Logik allein oft versagt [11, 12].
  • Die entscheidende Frage ist die Motivation: Dient die Schönheit dem eigenen Ruf oder der Ehre Gottes? [10, 13]
  • Zitat: „Unsere Aufgabe ist es, das Evangelium zu schmücken… wir sollten die Wahrheit und das Evangelium schön und ansprechend für die Menschen um uns herum machen.“ [9, 12]

4. Persönliche Schönheit und häusliche Freundlichkeit

Die Autorin differenziert zwischen eitler Selbstdarstellung und der Schönheit als Akt der Liebe gegenüber der Familie [14, 15].

  • Persönliche Schönheit sollte ein Geschenk für den Ehemann und ein Vorbild für die Kinder sein, um ihnen die Heiligkeit liebenswert zu machen [14, 16].
  • Merkle zitiert C.S. Lewis, um den Unterschied zwischen egoistischer Eitelkeit und gottgefälliger Freude an Schönheit zu verdeutlichen [17, 18].
  • Zitat: „Das Begehren nach dem Begehrtwerden der eigenen Schönheit ist die Eitelkeit von Lilith; aber das Begehren nach dem Genießen der eigenen Schönheit ist der Gehorsam von Eva.“ [18]

5. Das Heim als Ort der Kulturgestaltung

Ein schönes Zuhause dient dazu, die Familie zu verankern und einen Ort der Gemeinschaft zu schaffen [19].

  • Dabei warnt Merkle davor, Schönheit so obsessiv zu verfolgen, dass sich Kinder oder Gäste nicht mehr wohlfühlen [20].
  • Vernachlässigung der häuslichen Schönheit hingegen kann dazu führen, dass Kinder die Welt und ihre Verlockungen als attraktiver empfinden [19, 21].
  • Zitat: „Unsere Häuser als Christen sollten die schönsten und einladendsten sein, weil wir die Wahrheit schmücken.“ [19]

6. Kulturelle Auswirkungen

Abschließend weist Merkle auf das Beispiel Hollands während der Reformation hin. Dort führte der gelebte Glaube zu schönen Häusern, gepflegten Straßen und stabilen Familien, was eine enorme Anziehungskraft auf die Umgebung ausübte [22, 23].

  • Wenn Frauen ihre Orientierung richtig setzen, hat dies einen massiven Einfluss auf die gesamte Kultur [23, 24].
  • Zitat: „Wenn Frauen richtig orientiert sind und richtig motiviert sind… kann das einen riesigen Einfluss auf die Kultur im Allgemeinen haben.“ [23]

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