Kinder sind keine Accessoires für Erwachsene – Katy Faust

In diesem Interview spricht Katy Faust, Gründerin der Kinderrechtsorganisation Them Before Us, mit Luke Martin über die These, dass die moderne Gesellschaft die Wünsche und Freiheiten von Erwachsenen über die fundamentalen Rechte und Bedürfnisse von Kindern stellt.
Kernpunkte der Diskussion:
- Das Grundrecht des Kindes: Faust argumentiert, dass jedes Kind ein „vorpolitisches“ Recht hat, von seiner eigenen Mutter und seinem eigenen Vater gekannt und geliebt zu werden.
- Biologie ist nicht verhandelbar: Männer und Frauen sind unterschiedlich und tragen auf einzigartige Weise zur Entwicklung eines Kindes bei. Mütter fördern primär Bindung und Beruhigung (Oxytocin), während Väter Risikobereitschaft, Resilienz und Ablösung (Separation) fördern.
- Kritik an modernen Familienstrukturen: Faust kritisiert Praktiken wie Leihmutterschaft, Samenspende und die Neudefinition der Ehe (z. B. gleichgeschlechtliche Ehe oder „No-Fault“-Scheidung), da diese Strukturen oft vorsätzlich einem Kind entweder die Mutter oder den Vater vorenthalten, um Erwachsenenwünsche zu erfüllen.
- Der „Gott“ der modernen Ära: Sie bezeichnet sexuelle Erfüllung und Erwachsenen-Identität als die neuen „Götter“ der Kultur, für die das Wohl der Kinder „geopfert“ wird.
- Appell an Männer: Sie plädiert stark dafür, dass Männer ihre Verantwortung als Beschützer und Versorger wahrnehmen sollen, und wehrt sich gegen die pauschale Bezeichnung von Männlichkeit als „toxisch“.
Wichtige Statistiken und Fakten (aus dem Video)
- Teenager-Schwangerschaften: Wenn ein Vater die Familie verlässt (Scheidung), ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Tochter selbst als Teenager schwanger wird, um 63 % höher [01:02:09].
- Hormonelle Regulation bei Babys: Babys werden ohne funktionierendes Nervensystem zur Selbstberuhigung geboren. Cortisol (Stress) kann nur durch Oxytocin gesenkt werden, welches primär durch den ständigen Hautkontakt und die Beruhigung der Mutter freigesetzt wird. Erst nach 6 bis 12 Monaten externer Regulation können Kinder lernen, sich selbst zu beruhigen [14:30].
- Väterliche Biologie: Nach der Geburt eines Kindes sinkt der Testosteronspiegel des Vaters um ca. 30 %, was ihn weicher und beschützender gegenüber dem Kind und der Mutter macht [40:34].
- Sicherheit von Kindern: Kinder, die bei ihren verheirateten leiblichen Eltern aufwachsen, sind statistisch gesehen am sichersten, am besten betreut und am wenigsten missbrauchsgefährdet. Nicht verwandte Erwachsene im Haushalt erhöhen das Risiko für Missbrauch und Vernachlässigung signifikant [05:21].
- Glücklichste Bevölkerungsgruppe: Laut Studien sind konservative, religiöse, verheiratete Frauen mit Kindern die glücklichste demografische Gruppe in den USA, entgegen der narrativen Darstellung, dass diese Frauen unterdrückt seien [23:18].
- Missbrauch in religiösen Familien: Männer, die sich nur „nominell“ als Christen bezeichnen (selten in die Kirche gehen), haben höhere Missbrauchsraten. Männer, die ihren Glauben aktiv praktizieren und regelmäßig in die Kirche gehen, haben hingegen die niedrigsten Missbrauchsraten und die glücklichsten Ehefrauen [58:05].
