Wolfgang Amadeus Mozart – Sein Leben für Kinder erzählt von Karlheinz Böhm
Wolfgang Amadeus Mozart wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren, und von Anfang an war es, als hätte Gott diesem kleinen Jungen ein ganz besonderes Geschenk in die Wiege gelegt: die Musik. Schon als kleines Kind konnte Wolfgang Melodien spielen, die selbst die klügsten Erwachsenen staunten, denn Gott schenkt Seine Gaben, wem Er will – und manchmal wählt Er dafür ein kleines Kind, um den Stolzen der Welt zu beschämen. Sein Vater Leopold führte ihn durch ganz Europa, und überall, in Wien, Paris und London, lauschten Könige und Fürsten dem Wunderkind – doch all diese Herrlichkeit gehörte nicht Wolfgang allein, sondern war ein Spiegel jener göttlichen Schönheit, die hinter aller guten Schöpfung steht. Mozart lebte ein Leben voller Freude, aber auch voller Not, denn Gott formt Seine Kinder oft durch Leiden, und Wolfgang kannte Armut, Krankheit und Einsamkeit ebenso gut wie den Beifall der Großen. Als er am 5. Dezember 1791, kaum 35 Jahre alt, starb – mitten in der Arbeit an seinem Requiem, einem Totenamt für Gott –, hinterließ er eine Musik, die uns bis heute daran erinnert: Alles Schöne, was ein Mensch erschafft, ist letztlich ein Echo der Herrlichkeit des Schöpfers, und wer mit offenen Ohren Mozarts Musik hört, hört darin den fernen, wunderbaren Klang des Himmels selbst.
