Die Auferstehung Jesu ändert alles!

Diese Woche habe ich in meiner Predigt die Gemeinde ermutigt, in evangelistischen Gesprächen noch viel mehr die Auferstehung Jesu Christi zu betonen und ihren Gegenüber herauszufordern, wie er oder sie zu der Auferstehung Jesu Christi steht. Der Glaube an die Auferstehung Jesu Christi ist fester Bestandteil unseres christlichen Bekenntnisses. Wenn Jesus Christus wirklich auferstanden ist—und die Fakten sprechen dafür!—dann ändert das alles. Und so sollten wir in der Evangelisation die Menschen herausfordern zur Auferstehung Christi Stellung zu nehmen.

In seinem neu erschienen Buch, Why Tust the Bibel? (9 Marks), baut Greg Gilbert sein ganzes Argument, warum wir der Bibel als irrtumslos vertrauen können, auf die Tatsache der Auferstehung auf. Eine faszinierende Beweisführung und deshalb ein sehr hilfreiches und empfehlenswertes Buch. Darin bringt Gilbert die Implikationen der Auferstehung u.a. wie folgt auf den Punkt:

„Diese Ereignisse [Jesu Kreuzigung und Auferstehung] haben entweder stattgefunden oder nicht. Das Christsein geniesst keinen Mittelweg losgelöst von Wahrheit und Unwahrheit. Auch noch so viel schwammige, liberale Rhetorik kann die Implikationen und Folgerungen nicht wieder gerade rücken, [die die Leugnung der Auferstehung als historische Tatsache nach sich ziehen würden]. Es gibt kein errettendes Christsein, wenn Jesus nicht aus dem Grab heraus marschiert wäre. Aber wenn Jesus tatsächlich auferstanden ist, dann sind seine Worte für immer als gültig erklärt worden. Seine Auferstehung würde beweisen, dass er der Messias und die Erfüllung des jüdischen Glaubens ist. Infolgedessen würde seine Auferstehung beweisen, dass der Islam—eine Religion, die hunderte von Jahren später erst entwickelt wurde—offenkundig unwahr sein muss, da der Islam lehrt, dass Jesus nicht der Sohn Gottes ist und die Kreuzigung und die darauf folgende Auferstehung leugnet. Jesu Auferstehung würde auch den Deismus entlarven, der behauptet, dass Gott nicht wirklich in der Menschheitsgeschichte involviert ist, weil Gott sehr offensichtlich [damit] die Schwelle von Raum und Zeit überschritten hätte. Und Ostern, wenn es dann der Wahrheit entspricht, würde die östlichen Religion und ihre Auffassung einer unpersönlichen Gottheit widerlegen. Schlussendlich, wenn Gott Jesus von den Toten hat auferstehen lassen, dann würde der Naturalismus ein für alle mal seinen Todesstoß erhalten und ein für alle mal beweisen, dass die Natur nicht alles ist, oder jemals war oder jemals sein wird, was es gibt. Wenn Jesus von den Toten auferstanden ist, dann ändert das alles. Wenn er nicht auferstanden ist, dann war er ein absoluter Schwindel. Oder die einzige andere Option wäre, dass er in einem Wahn gelebt hat. Wie C. S. Lewis es so clever ausdrückt: Jesus war ein Lügner, ein Wahnsinniger, oder tatsächlich Herr über alles. Aber wir können ihn nicht lediglich als Propheten oder guten Lehrer bezeichnen oder ihn als irgendetwas anderes nettes bezeichnen als allein einen souveränen König. Wenn er auferstanden ist, dann ist er Herr. Wenn er es nicht ist, dann war und ist er absolut irrelevant. Es gibt keinen Mittelweg!”

Die Auferstehung ändert wirklich alles! Für diejenigen, die sich noch mehr mit den Fakten auseinandersetzen wollen, die für die Auferstehung sprechen, hier noch zwei Buchtips:

Jürgen Spieß, Aus gutem Grund – Spieß war der Referent bei den ARGEGÖ Schulungstagen vor ein paar Jahren. Hoch interessantes Buch, in dem er sich auch intensiv mit seinem Spezialthema, die Auferstehung Jesu Christi, beschäftigt. (auch Jesus für Skeptiker von ihm wäre eine gute Lektüre für die Auseinandersetzung mit Skeptikern)

Josh McDowell, Die Bibel im Test: Tatsachen und Argumenten für die Wahrheit der Bibel – Dieses Buch ist ein Klassiker.

 

(Hier noch mal das oben erwähnte Zitat im Original: „These events either happened or they did not. Christianity does not enjoy a middle category detached from truth and falsehood. And no amount of spongy liberal rhetoric can undo the implications of the resurrection being historically false. There is no saving Christianity if Jesus did not walk out of the tomb. But if Jesus actually rose from the dead, his words are forever validated. His resurrection would prove that he is the Messiah, the fulfillment of the Jewish faith. Consequently, his resurrection would prove Islam—a religion developed hundreds of years later—to be patently false, since Islam teaches that Jesus is not the Son of God and denies the crucifixion and subsequent resurrection. Jesus’s resurrection would also debunk deism, a view that God is not involved in history, since God would clearly have crossed over the mantle of time and space. And Easter, if true, would negate the Eastern religions with their view of an impersonal deity. Finally, if God raised Jesus from the dead, then naturalism would have received its final death blow, forever proving that nature is not all there is, or ever was, or ever will be. If Jesus rose from the dead, that changes everything. If he didn’t, he was a complete sham. The only other option would be that he was delusional. As C. S. Lewis cleverly framed the issue: Jesus was a liar, a lunatic, or indeed Lord of all. But we cannot call him a mere prophet or a good teacher, or use some other nicety fitting something less than a sovereign King. If he rose, he is Lord. If he didn’t, he was and is totally irrelevant. There is no middle ground!“ (Greg Gilbert, Why Trust the Bible))

2 Responses

  1. Stedtnitz sagt:

    Hallo, das Buch gibt’s inzwischen auf Deutsch, im CMV Bielefeld. Titel: Warum ich der Bibel vertraue. LG Wolfgang Stedtnitz

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